Interviews

 

Tobias, Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik im 2. Lehrjahr


1. Erzähl mir erstmal etwas über dich?

Ich bin Tobias, 18 Jahre alt, mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik.

 

2. Wie bist du auf EG/LV aufmerksam geworden?

Ich bin über die Arbeitsagentur auf EG/LV aufmerksam geworden. Ich habe mich schon vorher bei anderen Firmen beworben und hielt es für eine gute Idee mich auch bei EG/LV zu bewerben.

 

3. Hattest du Angst vor der Bewerbung? Wenn ja, welche?

Angst vor der Bewerbung direkt hatte ich nicht wirklich, nur etwas Angst davor zu versagen.

 

4. Wie lief deine Bewerbung ab? Wie hast du dich auf den Einstellungstest vorbereitet?

Nachdem ich mich bei EG/LV beworben hatte, habe ich auf eine Rückmeldung gewartet. Als ich dann eine positive Rückmeldung erhielt, fing ich an mich auf den Test und das Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

 

5. Wie hast du dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet?

Zum größten Teil habe ich mich mit Hilfe des Internets auf den Test und das Vorstellungsgespräch vorbereitet, da man dort viele fundierte Informationen finden kann. Für das Vorstellungsgespräch habe ich vor allem die Geschichte des Verbandes gelernt und mich auf allgemeine Fragen vorbereitet.

 

6. Wie empfindest du die Ausbildung bei EG/LV? Was ist besonders an EG/LV?

Ich mag es als Elektroniker zu arbeiten. Ich hatte zwar eine kurze Pause eingelegt, um in der IT-Abteilung reinzuschnuppern und zu gucken ob das etwas für mich ist, aber im Nachhinein hat sich für mich herausgestellt, dass der Beruf des Elektronikers besser zu mir passt. Besonders an EG/LV sind für mich die gute Übernahmechance und der Umgang miteinander. Ich war schon in einigen anderen Betrieben, in denen nicht so eine angenehme Atmosphäre geherrscht hat und so gut auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Azubis, eingegangen wurde.

 

7. Erzähle bitte etwas zu deinem Täglicher Arbeitsablauf?

Morgens bekommen wir unsere Aufgaben oder erledigen noch Aufgaben vom vorherigen Tag. Nachdem wir diese fertig haben, bekommen wir neue Aufgaben und bearbeiten diese. Falls unser Ausbilder mal nicht da sein sollte, bekommen wir einen Ersatz, wenn auch dieser nicht da ist gehen wir in den Betrieb, dass heißt wir fahren z.B. mit Gesellen zu verschiedenen Anlagen.

 

8. Unterschiede zwischen ersten Tagen und jetzt – wie haben sich die Aufgaben entwickelt?

Am Anfang war ich natürlich sehr unsicher und habe mich gefragt ob das wirklich was für mich ist. Die Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt und das steigert sich natürlich auch nochmal. Zu Beginn haben wir sehr viel Mechanisches gemacht, um mit den Gegenständen vertraut zu werden und zu gucken, wie wir am Besten mit den Werkzeugen arbeiten können. Jetzt bin ich etwas selbstsicherer geworden und weiß z.B. wie man einen Schaltplan liest. Die Aufgaben werden von Monat zu Monat komplexer und sind teilweise ziemlich herausfordernd.

 

 

Bastian, Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik im 3. Lehrjahr

 

1. Erzähl mir erstmal etwas über dich?

Ich bin Bastian, 19 Jahre alt, und ich mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik im 2. Lehrjahr.

 

2. Wie bist du auf EG/LV aufmerksam geworden?

Mein Vater arbeitet hier, daher war EG/LV bei uns zuhause schon Thema und mit dem Emscher-Umbau kam eine noch größere Präsenz. Überall sind Bauplakate, das fällt schon auf.

 

3. Hattest du Angst vor der Bewerbung? Wenn ja, welche?

Das ist ja quasi Neuland, das war ein ungewohntes Gefühl, sich zu bewerben und selbst darum zu kümmern, was man jetzt machen will. Mit dieser Frage war ich vorher nie konfrontiert. In der Schule hatten wir im Englischunterricht mal Bewerbungen auf Englisch geschrieben, aber nicht im Deutschunterricht.

 

4. Wie lief deine Bewerbung ab? Wie hast du dich auf den Einstellungstest vorbereitet?

Ich hab mich relativ spontan hier beworben,  eigentlich wollte ich es nicht, da mein Vater hier arbeitet. Ich hab mich ganz normal beworben, habe meine Bewerbung hingeschickt –Lebenslauf und alles was eben dazu gehört - und dann wurde ich zum Einstellungstest eingeladen. So richtig darauf vorbereiten kann man sich ja gar nicht. Meine Vorbereitung bestand darin die Tests vorher zu üben. Im Internet findet man selten etwas Spezifisches, da es von Beruf zu Beruf und von Unternehmen zu Unternehmen sehr verschieden ist.

 

5. Wie hast du dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet?

Ich wurde zum Vorstellungsgespräch in die Hauptverwaltung der Emschergenossenschaft eingeladen. Es war anfangs ziemlich angespannt, das war erst mein zweites Vorstellungsgespräch. Zum Glück waren alle ziemlich locker drauf, da ging es ziemlich schnell, dass man die Angst verlor. Dann war eigentlich alles ziemlich gut, es war ein lockeres Gespräch. Zur Vorbereitung habe ich mit Eltern und Freunden gesprochen, die schon ein Bewerbungsverfahren hatten.  Sie erzählten mir von Fragen, die eventuell vorkommen könnten, was man am besten antwortet, was man selber fragen kann und was besser nicht und sowas alles.

 

6. Wie empfindest du die Ausbildung bei EG/LV? Was ist besonders an EG/LV?

Die Ausbildung ist hier ziemlich gut. Wir sind immer auf dem neusten Stand der Technik. Es wird viel Zeit in uns investiert. Wir haben viele Freiheiten und ich fühle mich hier sehr wohl. Also als Azubi hat man bei EG/LV ein „schönes Leben“. Die Arbeitsplatzsicherheit ist eigentlich das beste Argument, warum man bei EG/LV arbeiten sollte.

 

7. Erzähle bitte etwas zu deinem Täglicher Arbeitsablauf?

Wir fangen um 06:30 an und müssen dann umgezogen in der Ausbildungswerkstatt stehen. Dann fängt der Tag mit einer Besprechung mit unserem  Ausbilder an, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen, welche Aufgaben man noch hat, welche man noch zu Ende machen muss. Nach der Besprechung fängt man dann relativ zügig die Arbeit an. Gegen 9:00 Uhr ist eine Frühstückspause, um 12:00 machen wir Mittag und um 15:15 Uhr Feierabend.

 

8. Habt ihr Projekte, die ihr als Azubis alleine führen könnt?

Ganz alleine arbeiten dürfen wir nicht. Man hat einen „Aufpasser“. Das ist ein Mitarbeiter der eine "elektrotechnische Ausbildung" hat. Diese Mitarbeiter prüfen und schauen, ob alles richtig läuft. Aber man kann teilweise schon sehr eigenständig arbeiten, wenn man es will. Jetzt sind wir an einem „Aufzug-Projekt“ dran. Dafür werden Pläne gemacht und wir sollen dann alles zusammenbauen. Da ist von mechanischer Arbeit also Lackieren, Bohren, Feilen bis hin zur  Verdrahtung alles drin.

 

9. Unterschiede zwischen ersten Tagen und jetzt – wie haben sich die Aufgaben entwickelt?

Zu Beginn der Ausbildung haben wir erstmal die ganzen Grundschritte bzw. die Grundtechniken der Elektroinstallation kennengelernt. Das war eher machen und gucken ob alles richtig ist.  Installationsschaltung, also Haustechnik und dann lernt man erstmal die Theorie aber die Praxis teilweise auch. Wenn wir nun eine Aufgabe bekommen, also wenn wir in den Betrieb kommen (in der Ferienzeit), dann müssen wir schon ziemlich eigenständig arbeiten. Das bedeutet, dass einem nicht erst alles vorgekaut wird z.B. soll eine Lampe montiert werden. Da erhalten wir keine genauen Angaben, wie sie genau montiert werden soll. Wir müssen selber entscheiden welches Kabel  richtig ist, wie ich dieses festmache und  was die beste Verlegart ist.